Sie überlegen, Ihr Haus zu sanieren und möchten wissen, was das wirklich kostet? Gerade bei älteren Bestandsimmobilien sind die Sanierungskosten im Altbau schwer einzuschätzen – die Zahlen im Internet liegen weit auseinander. Deshalb erklären wir in diesem Beitrag, welche Kosten beim Haus sanieren realistisch sind, was eine Kernsanierung beinhaltet. Außerdem zeigen wir, wie Sie mit staatlicher Förderung einen Teil der Ausgaben abfedern können.
Was ist eine Kernsanierung – und was wird dabei gemacht?
Eine Kernsanierung ist mehr als ein einfacher Renovierungsanstrich. Handwerker bauen das Gebäude bis auf die tragende Struktur zurück. Anschließend erneuert man es von innen vollständig. Das bedeutet konkret:
Dach: Dachhaut, Dämmung, Dachstuhl (wenn nötig)
Fassade: Dämmung der Außenwand (WDVS), Putz, Fenster
Haustechnik: Heizung, Sanitär, Elektroinstallation komplett
Innenausbau: Böden, Wände, Decken, Trockenbau
Keller: Abdichtung, Dämmung (wenn vorhanden)
Folglich entsteht nach einer Kernsanierung ein Gebäude, das technisch einem Neubau entspricht – jedoch in der bestehenden Hülle. Das ist der große Vorteil gegenüber einem Abriss und Neubau.
Kernsanierung Kosten pro qm – was ist 2026 realistisch?
Die Kosten für eine Kernsanierung variieren stark– und besonders für ein Einfamilienhaus hängen die Gesamtkosten von Zustand, Baujahr und energetischem Ziel ab. Als realistische Orientierung gilt laut aktuellen Marktdaten aus 2025:
Sanierungsumfang | Kosten pro m² (zzgl. MwSt.) |
|---|---|
Einfache Kernsanierung (solider Zustand) | 800 – 1.200 Euro |
Mittlere Kernsanierung (typischer Altbau) | 1.200 – 1.800 Euro |
Umfassende Kernsanierung (schlechter Zustand) | 1.800 – 2.500 Euro und mehr |
Quellen: reduco.ai, so-innenausbau.de – Abruf: Juni 2025
Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche:
Einfache Sanierung: ca. 120.000 – 180.000 Euro
Mittlere Sanierung: ca. 180.000 – 270.000 Euro
Umfassende Sanierung: ab 270.000 Euro aufwärts
Hinzu kommen noch Planungskosten, Kosten für den Energieberater und die Baubegleitung.
Wichtiger Hinweis: Diese Werte sind Richtwerte. Jedes Gebäude ist anders. Deshalb empfehlen wir immer eine individuelle Zustandsanalyse vor jeder Kostenschätzung.
Kernsanierung im Allgäu und Kempten – was kostet sie hier?
Wer im Allgäu oder in Kempten eine Kernsanierung plant, bewegt sich preislich im bayerischen Durchschnitt. Der Handwerkermarkt ist in der Region gut aufgestellt, aber stark ausgelastet – Wartezeiten von 3–9 Monaten sind keine Seltenheit. Umso wichtiger ist eine frühe Planung.
Auf www.marktplatz-sanierung.de erstellen wir Ihnen auf Basis einer soliden Zustandsanalyse eine fundierte Kostenschätzung für Ihr Sanierungsprojekt – auf Grundlage abgerechneter Sanierungskosten aus vergleichbaren Projekten.
Welche Faktoren beeinflussen die Kernsanierungskosten?
Viele Eigentümer unterschätzen einzelne Kostenfaktoren. Sie können die Gesamtkosten erheblich nach oben treiben. Deshalb sollten Sie folgende Punkte frühzeitig prüfen:
1. Baujahr und Zustand des Gebäudes
Ältere Gebäude (vor 1978) enthalten oft Schadstoffe wie Asbest oder PCB. Dadurch wird die Entsorgung teuer. Außerdem ist der allgemeine Verschleiß bei alten Häusern größer.
2. Energetischer Standard als Ziel
Welches Effizienzniveau wollen Sie erreichen – Effizienzhaus 55 oder 70? Das bestimmt, wie stark Sie dämmen und welche Heizung Sie brauchen.
3. Region und Handwerkermarkt
In Ballungsräumen sind Handwerkerleistungen teurer als auf dem Land. Im Allgäu und in Kempten sind die Preise vergleichbar mit dem bayerischen Durchschnitt.
4. Eigenleistung
Eigenleistung spart Geld – aber nur bei einfachen Arbeiten. Dazu zählen Abriss, Malerarbeiten oder einfache Montagen. Facharbeiten gehören in Profihand.
5. Planungsqualität
Schlechte Planung kostet am Ende mehr. Denn wer ohne Konzept startet, zahlt für Nachbesserungen doppelt. Deshalb lohnt sich ein professioneller Sanierungsfahrplan von Anfang an.
Auf marktplatz-sanierung.de erhalten Sie alles aus einer Hand:
Eine fundierte Zustandsanalyse Ihrer Immobilie, eine erste energetische Einschätzung, eine individuelle Sanierungsplanung mit Förderberatung – und Zugang zu einem geprüften Handwerkernetzwerk, das die Umsetzung übernimmt.
So behalten Sie den Überblick: von der ersten Bestandsaufnahme bis zur fertigen Sanierung.
Sanierung Kosten und Förderung: So reduzieren Sie Ihre Kernsanierungskosten deutlich
Die gute Nachricht: Der Staat fördert umfassende Sanierungen kräftig. Das wichtigste Programm ist der KfW-Kredit 261 im Rahmen des BEG-Förderprogramm des Bundes.
KfW 261 – Wohngebäude Kredit (Stand: Juni 2025, Quelle: kfw.de)
Kreditbetrag: bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit
Tilgungszuschuss: zwischen 5 % und 45 % – je nach erreichter Effizienzhaus-Stufe
Voraussetzung: Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte muss die Maßnahmen begleiten
Förderfähig: Komplettsanierung zum Effizienzhaus sowie Kauf frisch sanierter Immobilien
Quelle: kfw.de, Abruf: Juni 2025
BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Das BAFA fördert Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, sowie der Heizung und Technik. Das sind zum Beispiel:
Dämmung von Außenwänden, Dach, Kellerdecke
Neue Fenster und Türen
Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Das BAFA fördert auch den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Dieser hilft Ihnen, die Sanierung sinnvoll in Etappen zu planen.
Quelle: bafa.de, Abruf: Juni 2025
Wichtig: Antrag vor Maßnahmenbeginn stellen
Bei KfW und BAFA gilt: Der Förderantrag muss unbedingt vor dem Start gestellt werden. Ansonsten verlieren Sie den Anspruch auf Förderung.
Im beigefügten Blogbeitrag erfahren Sie alles weitere zur Förderung – KfW und BAFA Förderung
Häufige Fehler bei der Kernsanierung – und wie Sie sie vermeiden
Viele Eigentümer machen ähnliche Fehler. Deshalb zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten sollten:
Fehler 1: Kosten unterschätzen
Viele kalkulieren zu knapp. Erfahrungsgemäß liegen die tatsächlichen Kosten 15–20 % über dem ersten Angebot. Planen Sie deshalb immer einen Puffer ein.
Fehler 2: Förderung nicht beantragen
Viele Eigentümer wissen nicht, dass sie Anspruch auf Förderung haben. Allein der KfW-Tilgungszuschuss kann mehrere zehntausend Euro ausmachen.
Fehler 3: Ohne Energieeffizienz-Experten starten
Ein gelisteter Energieeffizienz-Experte ist für viele Förderprogramme Pflicht. Außerdem schützt er Sie vor teuren Planungsfehlern. Hier finden Sie einen Energieberater
Fehler 4: Gewerke nicht koordinieren
Wenn Heizungsbauer, Elektriker und Trockenbauer nicht aufeinander abgestimmt sind, entstehen Wartezeiten und Mehrkosten. Ein erfahrener Koordinator ist deshalb Gold wert.
Fehler 5: Keine schriftlichen Festpreisangebote
Stundenlohn kann teuer werden. Verlangen Sie immer ein Festpreisangebot. So wissen Sie vorher genau, was Sie zahlen.
Häufige Fragen zur Kernsanierung (FAQ)
Was versteht man genau unter einer Kernsanierung?
Eine Kernsanierung ist die umfassende Erneuerung eines Gebäudes bis auf die tragende Struktur. Dabei werden alle technischen Anlagen, der Innenausbau und meist auch die Gebäudehülle komplett erneuert.
Wie lange dauert eine Kernsanierung?
Bei einem typischen Einfamilienhaus dauert eine vollständige Kernsanierung zwischen 6 und 12 Monaten – je nach Umfang und Handwerkerverfügbarkeit.
Lohnt sich eine Kernsanierung oder doch lieber Neubau?
Das hängt vom Einzelfall ab. Oft ist die Kernsanierung günstiger als ein Abriss und Neubau. Außerdem bleiben Grundstück, Lage und oft auch Förderpotenziale erhalten. Eine Beratung hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Kann ich während der Kernsanierung im Haus wohnen?
In der Regel nicht. Die meisten Gewerke machen das Haus zeitweise unbewohnbar. Planen Sie deshalb eine Unterkunft für die Bauzeit ein.
Welche Fördermittel gibt es für eine Kernsanierung?
Das wichtigste Programm ist der KfW-Kredit 261 mit Tilgungszuschuss. Dazu kommen BAFA-Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und gegebenenfalls Landesförderung (z. B. das 10.000-Häuser-Programm in Bayern). Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen, die passende Förderung zu beantragen.
Fazit & nächste Schritte
Eine Kernsanierung ist eine große Investition. Dennoch lohnt sie sich – denn Sie steigern den Wohnkomfort, Sie senken die Energiekosten dauerhaft und erhöhen den Immobilienwert erheblich. Eine gute Planung zahlt sich aus. Wer staatliche Förderung nutzt, reduziert die Gesamtkosten deutlich.
Drei Dinge sind entscheidend:
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Starten Sie mit einer professionellen Zustandsprüfung Ihrer Immobilie.
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Holen Sie sich einen Energieeffizienz-Experten ins Boot.
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Beantragen Sie Förderung, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen.
Auf Marktplatz Sanierung begleiten wir Sie durch den gesamten Prozess – von der ersten Analyse über die Förderbeantragung bis zur Fertigstellung. Gottfried Stadtmüller und sein Netzwerk aus geprüften Handwerkern und Energieberatern stehen Ihnen in Kempten und im gesamten Allgäu zur Seite.
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Quellenangaben
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kfw.de – KfW Programm 261 – Wohngebäude Kredit – Abruf: Juni 2026
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bafa.de – BEG Einzelmaßnahmen – Abruf: Juni 2026
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energie-fachberater.de – Fördermittel Bund – Abruf: Juni 2026
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reduco.ai – Kernsanierung Kosten 2025 – Abruf: Juni 2026
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so-innenausbau.de – Kernsanierung Kosten 2025 – Abruf: Juni 2026
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marktplatz-sanierung.de – Blog Beitrag Förderung KfW und BAFA – Abruf Juni 2026
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